Tag Archives: Ubuntu

FLV unter Ubuntu speichern

Nachdem mein HTC DHD letztens gebadet hat und ich es auseinander nehmen musste, hab ich mal wieder ein super Anleitung als Youtube Video vor mir gehabt, die ich aber nicht nur online, sondern auch offline ansehen wollte.

Ein Browser Plugin wollt ich nicht, dafür hab ich dann dieses kleine aber feine Python Programm entdeckt.
http://packages.ubuntu.com/de/precise/youtube-dl

Das Programm befindet sich im universe Package und ist somit einfach über die Paketverwaltung zu installieren

$ sudo apt-get install youtube-dl

Einen Download startet man dann im Terminal mittels folgendem Aufruf

$ youtube-dl [URL]

Ach und wenn ich schon dabei bin. Letztens auf Arbeit für einen Kollegen ein MP4 in ein FLV umgewandelt. Eigentlich steht in der man page dass 44100 die Standard Audio Sample Rate sei. Trotzdem mussten wir sie angeben, um die Datei erfolgreich zu konvertieren

$ ffmpeg -i [INPUT_FILE] -ar 44100 [OUTPUT].flv

Wunderlist 1.2.4 verweigert den Dienst

Wunderlist hat mir heute ganz feige den Dienst verweigert. Vom Terminal aus gestartet hat es folgende Meldungen ausgegeben

./Wunderlist: error while loading shared libraries: libffi.so.5: 
cannot open shared object file: No such file or directory
[14:00:32:379] [Titanium.Host] [Error] Could not load module
([...]/Wunderlist-1.2.4/modules/tiui/1.2.0.RC3/libtiuimodule.so):
"Error loading module 
([...]/Wunderlist-1.2.4/modules/tiui/1.2.0.RC3/libtiuimodule.so):
libnotify.so.1: Kann die Shared-Object-Datei nicht öffnen:
Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Da haben sich wohl mal die Versionen geändert und Wunderlist, bekommt das nicht gebacken. Man kann dem aber mit 2 Symlinks abhelfen…

$ sudo -i
$ ln -s /usr/lib/i386-linux-gnu/libnotify.so.4 /usr/lib/i386-linux-gnu/libnotify.so.1
$ ln -s /usr/lib/i386-linux-gnu/libffi.so.6 /usr/lib/i386-linux-gnu/libffi.so.5

Unity Sidebar nicht individuell positionierbar

Nach eigenem Bekunden liegt Ubuntus Schwerpunkt auf der Benutzerfreundlichkeit[1]

Das hatte ich bisher eigentlich auch immer so empfunden und hatte an der Benutzeroberfläche von Ubuntu bisher nichts auszusetzen. Eines schönen Tages jedoch wollte ich die Unity Sidebar an den rechten Bildschirmrand verschieben und stieß dabei auf ein unüberwindbares Problem. Die Position ist fix am linken Bildschirmrand!!!

Da dacht ich mir das gibts doch nicht und bin bei der folgenden Recherche über einen langen Bugtracker Eintrag zu diesem Thema gestolpert, wo sich unter anderem Ubuntu Gründer Mark Shuttleworth[2] zu Wort meldet…

[..]I think the report actually meant that the launcher should be movable to
other edges of the screen. I’m afraid that won’t work with our broader
design goals, so we won’t implement that. We want the launcher always
close to the Ubuntu button.

status wontfix

Mark[…][3]

Also warum das an den Designzielen scheitern soll kann ich absolut nicht nachvollziehen. Hier geht es ja nicht um das Erscheinungsbild der Sidebar oder der Benutzeroberfläche, sondern lediglich um die Position eines einzelnen Bausteins.

Was auch immer die Entwickler dazu bewegt, die Sidebar zu fixieren, andere Benutzer verstehen den Sinn anscheinend auch nicht, denn obwohl der Bugeintrag von Oktober 2010 ist, wird immer noch heiß diskutiert. Was ich dabei am erstaunlichsten finde ist die Vehemenz mit der hier alle Einwände der Kommentatoren zerredet werden…

Vielleicht steckt aber auch kein “Designgoal” dahinter sondern ein ganz simples technisches Problem!
Nehmen wir mal an, dass das Kontextmenü der Application Launcher nur nach rechts aufklappen kann, dann wäre das ein Grund warum man die Sidebar nicht an den rechten Bildschirmrand schieben kann. Ob bei meiner Theorie dann der Konzepter, der Designer, der Techniker oder das Kollektiv Schuld hätten, darf jeder selbst entscheiden ;)

Ich bin auf jedenfall gespannt wie das weitergeht…

Weblinks
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu#Prinzipien
[2]  http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Shuttleworth
[3]  https://bugs.launchpad.net/unity/+bug/668415/comments/2

Alle Bilder aus einem Picasa Web Album oder von MobileMe laden

So nachdem grandioser Weise unter Ubuntu der Login zwischen Picasa und Picasa Web Album auf unbestimmte Zeit nicht funktioniert (hat er schon mal, ich weiß es nicht) bin ich in folgendem Thread “Download Picasa Web Albums Without Installing Picasa” über eine grandiose Anleitung gestolpert, wie man alle Bilder eines Albums per wget herunterläd!

Picasa

- view rss feed in browser
– add &imgdl=1 to URL and refresh browser (links are now URLs to full size photos)
– save the rss feed in a txt format with your browser (file.txt from now on)
– $ grep googleuser file.txt > tmp.txt
– $ awk ‘{ gsub(//,”” ); print }’ tmp.txt > list.txt
– $ for f in `cat list.txt`; do wget “$f”; done

MobileMe

Nachdem MobileMe bei mir auch immer rumzickt, bin ich bei MobileMe nach dem obigen Schema vorgegangen … mit Erfolg!

– RSS Feed speichern als rssfeed.txt

# Links extrahieren
$ grep "<link>" rssfeed.txt > tmp.txt

# Link Tags entfernen
$ awk '{ gsub(/<link>|</link>/,"" ); print }' tmp.txt > linklist.txt

# Entferne Carriage Return
$ tr "\r" " " < linklist.txt >linklist.txt

# Bilder herunterladen
$ for f in `cat linklist.txt`; do wget $f".jpg?derivative=large&type=large&disposition=download&alternate=web&source=large.jpg"; done

# Parameter von den Bildnamen entfernen
$ for f in *;do mv $f ${f/?derivative=large&type=large&disposition=download&alternate=web&source=large.jpg%0D/};done

Alles neu macht der Mai! Distribution upgrade auf Ubuntu 11.04 – Natty Narwal

So der erste Tag mit dem Narwal neigt sich dem Ende. Das seltsame Verhalten des App Menu nach der Aktualisierung habe ich ja schon in dem Scandio Tech-Blog Artikel Upgrade auf Natty Narwal (Ubuntu 11.04) kommentiert…

Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es noch ein paar Sachen zu korrigieren…

Tray Icons

In Unity müssen Tray Icons in eine Whitelist eingetragen werden, ansonsten verschwinden Programme die man minimiert im Nirvana. Was auf der Whitelist steht gibt der folgende Befehl aus… bei mir war das nicht viel…

~$ gsettings get com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist

Um eine neue Applikation freizugeben muss der komplette String um den neuen Parameter erweitert werden.

~$ gsettings set com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist "['JavaEmbeddedFrame', 'Mumble', 'Wine', 'Skype', 'hp-systray', 'NeverNote', 'Shutter']"

Hm.. das kann auf dauer ganz schön nervig werden… Nachzulesen bei OMG!Ubuntu!

“Alle Anwendungen” Menü

Also so nett wie ich ja den Unity Desktop bisher finde. Warum es für das Hauptmenü 3 Mausklicks braucht versteht kein Mensch. Wer es noch nicht gefunden hat. Hier ist der Weg

  • links oben auf den Starter klicken
  • Mehr Anwendungen auswählen
  • rechts oben auf Alle Anwendungen klicken

Dropbox Indicator

Der Dropbox Indicator wollte nicht mehr und auf der Webseite gibts nur die Version 0.67 als Installationspaket. Das heißt wir schmeissen erstmal die alte Config weg und installieren den dropbox Service aus dem tar Archiv

~$ cd ~
~$ wget http://dl-web.dropbox.com/u/17/dropbox-lnx.x86-1.1.29.tar.gz
~$ tar xvvzf dropbox-lnx.x86-1.1.29.tar.gz
~$ stop dropbox
~$ rm -r ~/.dropbox-dist
~$ start dropbox

Thunderbird

Mei da braucht man net lange um den heißen Brei rumreden. Für den Vogel gibt es keinen offiziellen Indicator. Das ist natürlich nicht wirklich prickelnd, denn eine Statusanzeige zu neuen Mails ist meiner Meinung nach ein Muss!

Es gibt nur eine inoffizielles Add-On Unity Launcher Integration 0.4, das laut Webseite mit der Version Thunderbird 3.3a1pre funktioniert. Naja also eine Alpha Version wer ich mir sicher nicht antun, vielleicht muss dann doch wieder Evolution her. Das hatte ich vor Jahren verbannt aber es existiert wenigstens ein Indicator!

~$ sudo apt-get install evolution-indicator

Firefox & Delicious Bookmarks

So nachdem letzte Woche Yahoo! den Delicious Bookmarks Dienst an Avos übergeben hat, wird es auch bald wieder ein offizielles Add-On geben!
Solange muss man nicht warten, weil sich hier jemand die Mühe gemacht, das bestehende Add-On für den Firefox 4 funktionsfähig zu machen. Auf dieser Seite Delicious Bookmark plugin pour Firefox 4 gibts das XPI File zum download. Ich bin der Sprache nicht mächtig, aber das Add-on funktioniert ;)

so das wars erstmal… to be continued

Weblinks
Scandio.de – Upgrade auf Natty Narwal (Ubuntu 11.04)

Unity Launcher Integration 0.4
Yahoo! den Delicious Bookmarks Dienst an Avos
Delicious Bookmark plugin pour Firefox 4

Dist-Upgrade von 9.10 Karmic Koala auf 10.04 Lucid Lynx (fast) ohne Schmerzen

So hab letzte Woche mal das Upgrade durchgeführt und das lief bis auf ein paar Punkte recht anstandslos durch.

Pakete konnten nicht konfiguriert werden

Fehlermeldung

 [...] useradd: /etc/passwd konnte nicht gesperrt werden; versuchen Sie es später noch einmal[...]

Geholfen hat folgende Dateien umzubenennen, obwohl beide leer waren und dann ein apt-get upgrade zu starten

$ mv /etc/shadow.lock /etc/shadow.lock.bak
$ mv /etc/passwd.lock /etc/passwd.lock.bak
$ apt-get upgrade

Hamster Applet ohne Einträge

Da hat sich der Pfad geändert. Die SQLite Datei konnte ich einfach umkopieren und die eingetragenen Standard Kategorien konnte ich mit dem SQLite Dateibrowser entfernen.

$ cp /home/[USERNAME]/.local/share/hamster-applet/hamster.db /home/[USERNAME]/.local/share/hamster-applet/hamster.db.bak
$ cp /home/[USERNAME]/.gnome2/hamster-applet/hamster.db /home/[USERNAME]/.local/share/hamster-applet/hamster.db
$ rm /home/[USERNAME]/.gnome2/hamster-applet -rf
$ killall gnome-panel

Propriäteren ATI Treiber entfernen

$ sudo apt-get --purge remove fglrx-kernel-source fglrx-modaliases xorg-driver-fglrx fglrx-amdcccle libamdxvba1
$ sudo apt-get install --reinstall libgl1-mesa-glx libgl1-mesa-dri xserver-xorg-video-radeon xserver-xorg-core
$ sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg
$ sudo reboot

Bervor ich das obenstehendes fehlerfrei ausführen konnte musste ich in der Datei

/var/lib/dpkg/diversions

folgende Zeilen löschen

/usr/lib/libGL.so.1.2
/usr/lib/fglrx/libGL.so.1.2.xlibmesa
xorg-driver-fglrx

Danach lief eigentlich alles recht rund… bis jetzt :)

XP Automatic Update SUCKS

Nachdem man ja leider, wie so oft im Leben, nicht von manchen Dingen loskommt, hab auch ich immer noch eine XP VM für diverse Programme rumliegen.
Zum Beispiel für ITUNES… ich mag das Telefon aber dieses Fallobst Programm treibt mich jedesmal in den Wahnsinn…

Den grandiosen Höhepunkt haben sich die zwei gerade im Zusammenspiel miteinander geleistet. Nachdem Itunes seit gefühlten 2 Tagen mein Telefon synchronisiert… hat sich das Fenster dann mal, wahrscheinlich aus Langeweile, dazuentschlossen es könnte nach einem Update doch einfach mal NEUSTARTEN. DANKE SCHÖN!

Einen Weg wie man den automatischen Restart deaktiviert findet man hier. Testen konnte ich es nicht, bin ja auf dem neusten Stand *arghhh

Ach ja … Danke Microsoft für diese dumpfsinnig Aktion! Dadurch wurde mir mal wieder bewußt, wie richtig der Schritt vor nun mehr fast 3 Jahren war auf ein anderes System (www.ubuntu.com) umzusteigen! Wer mit dem Schritt zu Linux oder Mac noch zögert, dem helfen vielleicht diese Links weiter…

Weblinks
www.ubuntu.com
Coding Horror – XP Automatic Update Nagging
Und Tschüss, Microsoft! Zehn Gründe für einen Wechsel zu Linux
www.osalt.com – open source software alternatives

HowTo – Ubuntu Tomcat Autostart

Vieles ist in Linux einfach zu bewerkstelligen, ein paar Sachen sind etwas mit Wissen zu hinterlegen bevor man sie durchführt. So auch das Starten von Applikationen beim Bootvorgang.

Nehmen wir als Beispiel mal einen Tomcat App Server. Das Programm gibt einem schon Skripte zum starten und beenden an die Hand. Das ist eigentlich auch alles was man zum weiteren Vorgehen braucht.

Im Verzeichnis /etc/init.d sind bei Linux üblicherweise die Startskripten abgelegt. Diese stellen im Normalfall 4 Parameter zur Verfügung (start/stop/restart/force-reload). Zum Starten brauchen wir… Trommelwirbel… den Start-Parameter.

Wir legen also nun für den Tomcat unter /etc/init.d eine Datei namens tomcat an (mit Root-Rechten).

sudo vi /etc/init.d/tomcat

Es kann auch jeglicher anderer Editor, wie z.B. nano genommen werden.

Anschließend befüllen wir die Datei mit Inhalt:

# Autostart script for tomcat

CATALINA_HOME=path-to-tomcat-directory
export JRE_HOME=path-to-jre-directory

case $1 in
start)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/startup.sh
;;
stop)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh
;;
restart)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/startup.sh
;;
force-reload)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/startup.sh
;;
esac
exit 0

Damit können wir schon recht komfortabel den Kater starten, aber nur manuell. Aber zumindest sind mal die einzelnen Skriptaufrufe weggekapselt.

Zum Autostart verwendet Linux sogenannte Runlevel. Natürlich hat jede größere Distribution da andere.

sudo ln -s /etc/init.d/tomcat /etc/rc1.d/K99tomcat
sudo ln -s /etc/init.d/tomcat /etc/rc2.d/S99tomcat

Obige Zeilen bedeuten, dass der Tomcat im Multiusermode (rc2) gestartet wird (S99), aber beim Betreten des Singleusermode (rc1) gestoppt wird (K99).

Mein Eclipse hängt einfach so im futex_wait rum

In letzter Zeit hatte ich das Problem, dass mein Eclipse nach dem Schliessen noch munter im System hing und den Status futex_wait hatte. Was ziemlich doof war, weil ich den kill Befehl zwar schon mag, aber öfter am Tag stimmt mich seine Verwendung dann doch traurig…

Drum dachte ich mir neue Distribution neues Glück! Aber leider bestand dasselbe Problem. Nach kurzer Suche bin ich dann auf folgenden Lösungsansatz gestoßen…

System->Einstellungen->Hilfstechnologien
“Hilfstechnologien aktivieren” deaktivieren

und es hat geholfen, warum weiß ich net, wer mich aufklären kann, nur zu!

Weitere Infos und der Link
[ubuntu] Eclipse hangs on exit in futex

Unter folgendem System hat Eclipse gebockt *g

  • Ubuntu 8.10 Intrebid Ibex
  • Eclipse 3.3.2
  • Java 1.6.0

Vmware unterm Steinbock aka Ubuntu intrebid ibex

Kurz und knapp… der VMware Server 1.0.6 wollte nach dem Dist Upgrade und Ausführung des Konfigurationsskripts nimmer laufen. Doch dank folgender Anleitung VmWare Server auf Ubuntu 8.10 – Intrepid Ibex war nach 10 Minuten wieder alles wie es sein sollte.

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