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Unity Sidebar nicht individuell positionierbar

Nach eigenem Bekunden liegt Ubuntus Schwerpunkt auf der Benutzerfreundlichkeit[1]

Das hatte ich bisher eigentlich auch immer so empfunden und hatte an der Benutzeroberfläche von Ubuntu bisher nichts auszusetzen. Eines schönen Tages jedoch wollte ich die Unity Sidebar an den rechten Bildschirmrand verschieben und stieß dabei auf ein unüberwindbares Problem. Die Position ist fix am linken Bildschirmrand!!!

Da dacht ich mir das gibts doch nicht und bin bei der folgenden Recherche über einen langen Bugtracker Eintrag zu diesem Thema gestolpert, wo sich unter anderem Ubuntu Gründer Mark Shuttleworth[2] zu Wort meldet…

[..]I think the report actually meant that the launcher should be movable to
other edges of the screen. I’m afraid that won’t work with our broader
design goals, so we won’t implement that. We want the launcher always
close to the Ubuntu button.

status wontfix

Mark[...][3]

Also warum das an den Designzielen scheitern soll kann ich absolut nicht nachvollziehen. Hier geht es ja nicht um das Erscheinungsbild der Sidebar oder der Benutzeroberfläche, sondern lediglich um die Position eines einzelnen Bausteins.

Was auch immer die Entwickler dazu bewegt, die Sidebar zu fixieren, andere Benutzer verstehen den Sinn anscheinend auch nicht, denn obwohl der Bugeintrag von Oktober 2010 ist, wird immer noch heiß diskutiert. Was ich dabei am erstaunlichsten finde ist die Vehemenz mit der hier alle Einwände der Kommentatoren zerredet werden…

Vielleicht steckt aber auch kein “Designgoal” dahinter sondern ein ganz simples technisches Problem!
Nehmen wir mal an, dass das Kontextmenü der Application Launcher nur nach rechts aufklappen kann, dann wäre das ein Grund warum man die Sidebar nicht an den rechten Bildschirmrand schieben kann. Ob bei meiner Theorie dann der Konzepter, der Designer, der Techniker oder das Kollektiv Schuld hätten, darf jeder selbst entscheiden ;)

Ich bin auf jedenfall gespannt wie das weitergeht…

Weblinks
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu#Prinzipien
[2]  http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Shuttleworth
[3]  https://bugs.launchpad.net/unity/+bug/668415/comments/2

Zeigt her euren crontab!

Das sind mir die liebsten Übergaben… da ist das root Passwort und tschüß!

Naja was solls, wenn man weiß nach was man suchen muss findet man es auch. Ich hab einen cronjob gesucht, von dem ich wusste es gibt ihn. Mir war nur nicht bekannt was er aufruft und unter welchem User der Job läuft :)

Fündig geworden bin ich dann indem ich als root einfach mal in alle reingeschaut hab

$ for user in $(cut -f1 -d: /etc/passwd); do crontab -u $user -l; done

ShellEd – Eclipse Shell Script Editor Search

Oh wie schön ist Open Source! Nachdem es in letzter Zeit immer öfter den Fall gab, dass man anstehende, sich wiederholende Aufgaben schön in einem Shell Skript unterbringen konnte… der Programmierer an sich ist ja ein faules Tier :D
War ich es langsam echt leid, Skripte die lokal entwickelt werden, in Zeiten von schmucken Editoren mit syntax highlighting und function lists, nur im VI runterzuhakeln…

ShellEd (Link zum Wiki) scheint für diesen Zweck unter den Eclipse Plugins die erste (einzige?!) Wahl zu sein! Die Installation aus der Paketquelle scheiterte, lokal aus dem ZIP (Download von Sourceforge) installiert, verichtet es seinen Dienst bisher fehlerfrei. Man muss vor der Installation beachten, dass Abhängigkeiten zu DLTK 2.0 und dem Man Page Viewer aus den Linux Tools bestehen. Diese sollten vor dem Plugin zu Eclipse hinzugefügt werden.

Linux – Distribution und Version herausfinden

Manchmal hat man mit einem Server zu tun, über den man nichts weiß. Um sich etwas Überblick zu verschaffen, bieten sich zunächst folgende Befehle an:

cat /etc/*release
cat /etc/*version

In der Folge eine kurze Auflistung der Versionsdateien einiger Distros:

/etc/redhat-release
/etc/debian_version
/etc/SuSE-release
/etc/slackware-version

Die Kernelversion bekommt man per

uname -a

Shell – Anzahl an Zugriffen von IP-Adressen

Eine Log-Datei auszuwerten ist manchmal gar nicht so einfach und oft hat man auch nicht die Zeit großartig rumzusuchen, sondern will schnell eine Analyse der Logs machen. Ich musste das bzgl. IP-Adressen machen, um herauszufinden, wie oft welche IP in einem Zeitraum zugegriffen hat.

Das Logfile hat dabei folgenden Aufbau:

ip-address - - [dd/MMM/YYYY:hh:mm:ss] "blabla"

Folgendes Skript macht das, was ich wollte:

find . -name /path/to/logfile -exec grep "Regex mit z.B. Datum" '{}' \; -printÂ
|awk '{print $1}' |sort |uniq -c |sort -n |tail

Das liefert dann eine Listung der IP-Adressen in aufsteigender Reihenfolge.

Alternativ kann man auch ein Shell-Skript schreiben und sicher noch 1000 Sachen besser machen etc. pp.

VIA

Subversion – Autoprops verwenden

Anders als bei CVS muss man bei Subversion (soweit ich weiß) die Properties, wie Autor, Revision etc. auf der Client-Seite setzen. Die Ersetzung scheint dann auch auf der Client-Seite zu erfolgen.

Um diese Ersetzung zu automatisieren muss man ein paar Einstellungen vornehmen. Subversion legt im Home/Eigene Dateien-Verzeichnis jeweils eine Konfigurationsdatei an. Die Pfade sind:

  • Windows – Â %APPDATA%\Subversion\config wobei %APPDATA% C:\Dokumente und Einstellungen\<username>\Application Data ist
  • Unix/Linux/Mac – ~/.subversion/config

Hier muss man folgende Sektionen bearbeiten:

[miscellany]
enable-auto-props = yes

[auto-props]
*.java = svn:eol-style=native; svn:keywords=Id Author Date Revision
*.jpg = svn:mime-type=image/jpeg
*.png = svn:mime-type=image/png
*.properties = svn:eol-style=native
*.sh = svn:eol-style=native;svn:executable
*.txt = svn:eol-style=native
*.xml = svn:eol-style=native
*.php = svn:eol-style=native; svn:keywords=Id Author Date Revision

und was man sonst noch haben will.