Samstag, 14. Februar 2009
Vor Kurzem drüber gestolpert und seit Kurzem im Einsatz: Postbox.
Postbox versucht einen etwas anderen Ansatz Mails zu verwalten und geht schon eher in die Richtung Organisationstool. Es werden alle E-Mails indiziert und man kann schön und differenziert suchen. Ein weiteres Highlight ist, dass man “Schnellsuchen” als Buttons zur Verfügung hat, die es einem ermöglichen:
- alle Attachments,
- alle Bilder,
- alle Links oder
- alle Kontakte
in den E-Mails auf einen Blick bzw. in einem Suchergebnis zu haben. Die Bilder werden sogar als Galerie dargestellt ^^.
Ein weiteres Schmankerl ist es, dass Konversationen geschachtelt dargestellt werden. So hat man immer alle zusammengehörigen E-Mails als Konversation zusammengefasst.
Man kann E-Mail auch mit Kategorien versehen und aus E-Mails TODOs machen. Allerdings lebt Postbox in seinem eigenen Microkosmos und es werden keine Programme, wie iCal gefüttert.
E-Mails können auch kommentiert und bearbeitet werden etc. pp.. Alles hab ich auch noch nicht getestet, aber: Es kann auch ganz normal E-Mails verschicken
Unter der Haube steckt Mozilla, was ja nicht zwangsläufig schlecht ist. Unterm Mac kann auch aufs Adressbuch zugegriffen werden, allerdings nur lesend! Es handelt sich momentan um die Beta7 des Programm und ich muss sagen, es läuft schon verdammt stabil (kein Absturz oder sonstiges bisher).
Dienstag, 10. Februar 2009
Fluid von Todd Ditchendorf ist ein Tool, dass aus einer Website eine eigene App macht, mit eigenem Icon etc. pp..
Remember The Milk ist Online-/Browser-basiertes Getting Thing Done (GTD) Tool, in dem man einfach TODOs verwalten kann.
Die beiden zusammen sind schon ein gutes Team. Allerdings ist mir aufgefallen, dass die RTM Website bissweilen etwas lahm ist und es ärgerlich wäre auf seine TODOs zu verzichten.
Zusätzlich um das Ganze noch mehr abzurunden, gibt es die Möglichkeit bei RTM Google Gears zu verwenden. Da Fluid auf Webkit läuft muss man das Gears für den Safari installieren und hat es dann “im Webkit”. Damit ist alles gut, auch wenn die RTM Seite grad mal nicht mag.
Montag, 5. Januar 2009
Der Weg aus Windows den Mac unter Mac OS neu zu starten ist ja bei der Bootcamp Software unter Windows mit dabei. Allerdings ist der andere Weg, aus Mac OS X unter Windows neu zu booten nicht in Mac OS X implementiert.
Hier gibt es aber ein nettes Tool namens BootChamp von Kevin Wojniak.
via
Achtung:
BootChamp doesn’t work with the new (unibody) MacBooks, which includes the Air and Pro. The app uses the built-in tool bless (/usr/sbin/bless) to set the boot disk, and one of the options it uses is –nextonly which only sets the boot disk for the next boot. It currently appears that this option is broken and not working at all, even for standard HFS+ devices. I am in discussion with an Apple engineer and hopefully will have a solution.
Donnerstag, 25. September 2008
Nachdem ich nun seit knapp einer Woche dieses großartige Gerät mein Eigen nennen darf, ist es mal Zeit ein bisschen über die Pros und Cons, Vor- und Nachteile, des Macs bzw. dem zugehörigen OS X 1.5 Leopard zu schreiben.
Mein Switch ging wie folgt (ein bisschen weit ausgeholt, aber ich hab grad Zeit
):
- DOS
- Win 98
- Suse (aehm 5?)
- Windows 2000 (98 parallel)
- Windows XP
- Ubuntu 7.04
- Windows Vista
- openSuse 10.x
- Ubuntu 7.10 (dazwischen Mint, Fedora und ein paar andere)
- Ubuntu 8.04
- Suse 11.0
- Mac OS X 10.5.5 Leopard
Ich denke, ich hab somit nichts an bedeutenden Distributionen ausgelassen, außer vielleicht Amiga, Atari, Comodore und BSD, sowie irgendwas anderes.
Mein Fazit ist: Alles ist gut.
Eine solche Ordnung und stingente Benutzungsführung hab ich bisher bei keinem anderen Betriebssystem gesehen. Sicher ist auch beim Mac OS X nicht alles Gold was glänzt, aber schon wesentlich mehr als bei allen anderen Systemen. Der Haupthaken ist natürlich, dass man Hardware von Apple braucht, um es (legal) zu betreiben. Aber auch diese rockt, ums mal so zu sagen.
Auf der Kontra-Seite finden sich momentan (unter Benutzung eines MacBook Pro):
Hardware:
- Ein paar Tasten fehlen, wie z.B. PgDn, PgUp, Pos1 etc.,
- alternative Tastenkobintaionen, wie []{}\ nicht beschriftet und relativ ungünstg positioniert,
- sehr teuere Hardware.
Software:
- Passwortschutz nach Bildschirmschoner und Ruhezustand kann nicht getrennt vergeben/eingestellt werden,
- iTunes zeigt mir nur Genre Code statt Text,
- iTunes und die enge Verbaleuung mit dem Shop (Genius etc.) nervt,
- Apple Mail IMAP Unterstützung ist eher schlecht als recht (Abonnieren von Ordnern geht nicht bei, z.B. WEB.de).
Das wars auch schon an negativen Schlagzeilen.
Die Pros (die Hervorstechendsten wohlgemerkt):
Hardware:
- Akkulaufzeit ist sehr hoch (ein Abend [±4h] im Office-Betrieb kein Thema),
- Tastaturbeleuchtung,
- dimmende Bidschirmbeleuchtung,
- gute Soundwiedergabe,
- helles Display,
- Aluminiumgehäuse,
- Auto-Standby mit extrem schneller Reaktionszeit.
Software:
- Einheitliches, schickes Layout,
- sehr gute Benutzbarkeit durch angepasste Schriftgrößen,
- gutes Fontrendering,
- einfachste Installation und Deinstallation von Programmen und Tools,
- immer reaktives System,
- einheitliche Notifications durch Growl,
- viel sehr gute Freeware,
- und “The Unix you know, the Mac you like”.
Mehr fällt mir ad hoc nicht ein und ich hoffe mein Enthusiasmus wird nicht enttäuscht werden.