Freitag, 23. Juli 2010
So…. seit einiger Zeit stürzt mir iTunes beim Start ab. Nachdem ich ewig keine Zeit hatte mich darum zu kümmern, sind ein paar Versionen ohne Besserung ins Land gegangen, mittlerweile hab ich iTunes 9.2.1 und VirtualBox 3.2.6 installiert. Leider hat sich trotz dieser neuen Versionen nichts an den Abstürzen geändert.
Doch heute bin ich über einen Forumseintrag “iTunes crashes on opening after update” gestolpert, in dem geschrieben wurde, man soll kontrollieren, ob Virtualisierung im Bios aktiviert sei. Häh? In VirtualBox ist die Checkbox VT-x/AMD-v angewählt, wieso sollte ich diese Wahlmöglichkeit haben, wenn es im Bios deaktiviert ist? Naja nachschauen kostet nichts und siehe da, Virtualisierung war wirklich deaktiviert. Nach der Aktivierung ist jetzt die Checkbox in VirtualBox verschwunden, aber iTunes läuft.
… also irgendwas ist da gaaaanz komisch… aber Hauptsache es geht
Mittwoch, 26. Mai 2010
So hab letzte Woche mal das Upgrade durchgeführt und das lief bis auf ein paar Punkte recht anstandslos durch.
Pakete konnten nicht konfiguriert werden
Fehlermeldung
[...] useradd: /etc/passwd konnte nicht gesperrt werden; versuchen Sie es später noch einmal[...]
Geholfen hat folgende Dateien umzubenennen, obwohl beide leer waren und dann ein apt-get upgrade zu starten
$ mv /etc/shadow.lock /etc/shadow.lock.bak
$ mv /etc/passwd.lock /etc/passwd.lock.bak
$ apt-get upgrade
Hamster Applet ohne Einträge
Da hat sich der Pfad geändert. Die SQLite Datei konnte ich einfach umkopieren und die eingetragenen Standard Kategorien konnte ich mit dem SQLite Dateibrowser entfernen.
$ cp /home/[USERNAME]/.local/share/hamster-applet/hamster.db /home/[USERNAME]/.local/share/hamster-applet/hamster.db.bak
$ cp /home/[USERNAME]/.gnome2/hamster-applet/hamster.db /home/[USERNAME]/.local/share/hamster-applet/hamster.db
$ rm /home/[USERNAME]/.gnome2/hamster-applet -rf
$ killall gnome-panel
Propriäteren ATI Treiber entfernen
$ sudo apt-get --purge remove fglrx-kernel-source fglrx-modaliases xorg-driver-fglrx fglrx-amdcccle libamdxvba1
$ sudo apt-get install --reinstall libgl1-mesa-glx libgl1-mesa-dri xserver-xorg-video-radeon xserver-xorg-core
$ sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg
$ sudo reboot
Bervor ich das obenstehendes fehlerfrei ausführen konnte musste ich in der Datei
/var/lib/dpkg/diversions
folgende Zeilen löschen
/usr/lib/libGL.so.1.2
/usr/lib/fglrx/libGL.so.1.2.xlibmesa
xorg-driver-fglrx
Danach lief eigentlich alles recht rund… bis jetzt
Sonntag, 31. Januar 2010
Nachdem man ja leider, wie so oft im Leben, nicht von manchen Dingen loskommt, hab auch ich immer noch eine XP VM für diverse Programme rumliegen.
Zum Beispiel für ITUNES… ich mag das Telefon aber dieses Fallobst Programm treibt mich jedesmal in den Wahnsinn…
Den grandiosen Höhepunkt haben sich die zwei gerade im Zusammenspiel miteinander geleistet. Nachdem Itunes seit gefühlten 2 Tagen mein Telefon synchronisiert… hat sich das Fenster dann mal, wahrscheinlich aus Langeweile, dazuentschlossen es könnte nach einem Update doch einfach mal NEUSTARTEN. DANKE SCHÖN!
Einen Weg wie man den automatischen Restart deaktiviert findet man hier. Testen konnte ich es nicht, bin ja auf dem neusten Stand *arghhh
Ach ja … Danke Microsoft für diese dumpfsinnig Aktion! Dadurch wurde mir mal wieder bewußt, wie richtig der Schritt vor nun mehr fast 3 Jahren war auf ein anderes System (www.ubuntu.com) umzusteigen! Wer mit dem Schritt zu Linux oder Mac noch zögert, dem helfen vielleicht diese Links weiter…
Weblinks
www.ubuntu.com
Coding Horror – XP Automatic Update Nagging
Und Tschüss, Microsoft! Zehn Gründe für einen Wechsel zu Linux
www.osalt.com – open source software alternatives
Donnerstag, 26. März 2009
Vieles ist in Linux einfach zu bewerkstelligen, ein paar Sachen sind etwas mit Wissen zu hinterlegen bevor man sie durchführt. So auch das Starten von Applikationen beim Bootvorgang.
Nehmen wir als Beispiel mal einen Tomcat App Server. Das Programm gibt einem schon Skripte zum starten und beenden an die Hand. Das ist eigentlich auch alles was man zum weiteren Vorgehen braucht.
Im Verzeichnis /etc/init.d sind bei Linux üblicherweise die Startskripten abgelegt. Diese stellen im Normalfall 4 Parameter zur Verfügung (start/stop/restart/force-reload). Zum Starten brauchen wir… Trommelwirbel… den Start-Parameter.
Wir legen also nun für den Tomcat unter /etc/init.d eine Datei namens tomcat an (mit Root-Rechten).
sudo vi /etc/init.d/tomcat
Es kann auch jeglicher anderer Editor, wie z.B. nano genommen werden.
Anschließend befüllen wir die Datei mit Inhalt:
# Autostart script for tomcat
CATALINA_HOME=path-to-tomcat-directory
export JRE_HOME=path-to-jre-directory
case $1 in
start)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/startup.sh
;;
stop)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh
;;
restart)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/startup.sh
;;
force-reload)
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh
sudo -u username sh $CATALINA_HOME/bin/startup.sh
;;
esac
exit 0
Damit können wir schon recht komfortabel den Kater starten, aber nur manuell. Aber zumindest sind mal die einzelnen Skriptaufrufe weggekapselt.
Zum Autostart verwendet Linux sogenannte Runlevel. Natürlich hat jede größere Distribution da andere.
sudo ln -s /etc/init.d/tomcat /etc/rc1.d/K99tomcat
sudo ln -s /etc/init.d/tomcat /etc/rc2.d/S99tomcat
Obige Zeilen bedeuten, dass der Tomcat im Multiusermode (rc2) gestartet wird (S99), aber beim Betreten des Singleusermode (rc1) gestoppt wird (K99).
Samstag, 14. Februar 2009
Unfassbar. Wir haben es grad innerhalb einer Stunde geschafft ein komplettes Dist-upgrade von Dapper (6.06 LTS) auf Hardy (8.04 LTS) ohne Umwege über 6.10, 7.04 und 7.10 zu machen. Das Ganze auf einem Host Europe VPS. Und bis auf ein paar Kleinigkeiten läuft alles.
Sehr schön. Virtuozzo spackt auch nicht, Plesk geht. Hervorragend.
Reihenfolge war (Auszug aus dem HE Forum mit ein paar Ergänzungen):
- Backup über Plesk gemacht (fürs Gewissen).
- syslogd durch syslog-ng ausgetauscht:
- apt-get install syslog-ng
Dieses führt dazu, dass sowohl syslog-ng als auch klogd deinstalliert werden. Der syslog-ng ist wesentlich mächtiger. klogd brauche ich nicht, da für den Kernel HE zuständig ist, wenn da mal was kneift…
- In /etc/apt/sources.list dapper durch hardy ersetzt. Plesk Source auskommentiert.
- apt-get update
- apt-get dist-upgrade. Teilweise alte Configs übernommen, da kommen ein paar Nachfragen.
- reboot
via (Login notwendig)
[Edit]
und alles war gut….bis wir Plesk aufgerufen haben… da lachte uns ein Service not correctly installed an
aber auch das konnten wir aber folgendermassen beheben…
1. apt-get remove psa
2. /var/lib/dpkg/status das package “psa” entfernen (http://kb.parallels.com/en/5990)
3. dpkg -i /var/cache/apt/archives/psa_8.6.0-ubuntu8.04.build86080722.00_i386.deb
danach muss noch der License Key eingespielt werden
4. /usr/local/psa/admin/sbin/keymng –install –source-file=’/path/to/file/PLSK.******.key’
das hat bei uns gemuckt, da uns das Package libxmlrpc-c3 fehlt…
danach war alles gut und Plesk startete mit
5. /etc/init.d/psa start
6. /etc/init.d/psa stopall
Zu guter letzt kam im Client View noch ein lustiger “Unable to get default language” Fehler, den wir mit den ersten 4 der hier (http://kb.parallels.com/en/3526) beschriebenen Update Statements beheben konnte.
Mittwoch, 12. November 2008
In letzter Zeit hatte ich das Problem, dass mein Eclipse nach dem Schliessen noch munter im System hing und den Status futex_wait hatte. Was ziemlich doof war, weil ich den kill Befehl zwar schon mag, aber öfter am Tag stimmt mich seine Verwendung dann doch traurig…
Drum dachte ich mir neue Distribution neues Glück! Aber leider bestand dasselbe Problem. Nach kurzer Suche bin ich dann auf folgenden Lösungsansatz gestoßen…
System->Einstellungen->Hilfstechnologien
“Hilfstechnologien aktivieren” deaktivieren
und es hat geholfen, warum weiß ich net, wer mich aufklären kann, nur zu!
Weitere Infos und der Link
[ubuntu] Eclipse hangs on exit in futex
Unter folgendem System hat Eclipse gebockt *g
- Ubuntu 8.10 Intrebid Ibex
- Eclipse 3.3.2
- Java 1.6.0
Dienstag, 11. November 2008
Kurz und knapp… der VMware Server 1.0.6 wollte nach dem Dist Upgrade und Ausführung des Konfigurationsskripts nimmer laufen. Doch dank folgender Anleitung VmWare Server auf Ubuntu 8.10 – Intrepid Ibex war nach 10 Minuten wieder alles wie es sein sollte.
Dienstag, 11. November 2008
Nachdem ich nun lustig 2 Tage auf der Konsole verschiedene Melodien gespielt habe und manchen Kollegen nötigte seine maximale Kopfhörerer Lautstärke auszutesten, wollte ich dann doch mal wieder Ruhe unter dem Schreibtisch haben…
Los ging der Spaß mit einem Dist Upgrade von Ubuntu Hardy Heron auf auf Intrebid Ibex, das nach erfolgreichem Abschluß recht gewissentlich alle meine Versuche den PC Speaker pcspkr in die blacklist aufzunehmen ignoriert hat. Leider zu Recht, denn wie ich dann hier gelesen hab Debian: Wenn der PC-Lautsprecher wieder nervt heißt das Modul snd_pcsp. Und wie es immer so ist, kaum macht mans richtig gehts.
Danke an dieser Stelle auch vom Rest aus meinem BüroÂ
Samstag, 19. Juli 2008
In aller Kürze will ich mal schnell von einer Möglichkeit zum Synchronisieren von Windows Mobile Devices berichten. j-zero hat in seinem Blog ein Super HowTo hierzu verfasst. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals.
Gestestet hab ich unter Ubuntu Hardy Heron 8.04.1 und einem HTC Touch mit Windows Mobile 6.1. Synchronisieren konnte ich hiermit Kontakte, Aufgaben und den Kalender. Also eigenltich alles, was ich wollte. Mit Hilfe von multisync0.90 kann man sich einer GUI bedienen.