Ein kurzer Abriss eines Switchers

Nachdem ich nun seit knapp einer Woche dieses großartige Gerät mein Eigen nennen darf, ist es mal Zeit ein bisschen über die Pros und Cons, Vor- und Nachteile, des Macs bzw. dem zugehörigen OS X 1.5 Leopard zu schreiben.

Mein Switch ging wie folgt (ein bisschen weit ausgeholt, aber ich hab grad Zeit :) ):

  • DOS
  • Win 98
  • Suse (aehm 5?)
  • Windows 2000 (98 parallel)
  • Windows XP
  • Ubuntu 7.04
  • Windows Vista
  • openSuse 10.x
  • Ubuntu 7.10 (dazwischen Mint, Fedora und ein paar andere)
  • Ubuntu 8.04
  • Suse 11.0
  • Mac OS X 10.5.5 Leopard

Ich denke, ich hab somit nichts an bedeutenden Distributionen ausgelassen, außer vielleicht Amiga, Atari, Comodore und BSD, sowie irgendwas anderes.

Mein Fazit ist: Alles ist gut.

Eine solche Ordnung und stingente Benutzungsführung hab ich bisher bei keinem anderen Betriebssystem gesehen. Sicher ist auch beim Mac OS X nicht alles Gold was glänzt, aber schon wesentlich mehr als bei allen anderen Systemen. Der Haupthaken ist natürlich, dass man Hardware von Apple braucht, um es (legal) zu betreiben. Aber auch diese rockt, ums mal so zu sagen.

Auf der Kontra-Seite finden sich momentan (unter Benutzung eines MacBook Pro):

Hardware:

  • Ein paar Tasten fehlen, wie z.B. PgDn, PgUp, Pos1 etc.,
  • alternative Tastenkobintaionen, wie []{}\ nicht beschriftet und relativ ungünstg positioniert,
  • sehr teuere Hardware.

Software:

  • Passwortschutz nach Bildschirmschoner und Ruhezustand kann nicht getrennt vergeben/eingestellt werden,
  • iTunes zeigt mir nur Genre Code statt Text,
  • iTunes und die enge Verbaleuung mit dem Shop (Genius etc.) nervt,
  • Apple Mail IMAP Unterstützung ist eher schlecht als recht (Abonnieren von Ordnern geht nicht bei, z.B. WEB.de).

Das wars auch schon an negativen Schlagzeilen.

Die Pros (die Hervorstechendsten wohlgemerkt):

Hardware:

  • Akkulaufzeit ist sehr hoch (ein Abend [±4h] im Office-Betrieb kein Thema),
  • Tastaturbeleuchtung,
  • dimmende Bidschirmbeleuchtung,
  • gute Soundwiedergabe,
  • helles Display,
  • Aluminiumgehäuse,
  • Auto-Standby mit extrem schneller Reaktionszeit.

Software:

  • Einheitliches, schickes Layout,
  • sehr gute Benutzbarkeit durch angepasste Schriftgrößen,
  • gutes Fontrendering,
  • einfachste Installation und Deinstallation von Programmen und Tools,
  • immer reaktives System,
  • einheitliche Notifications durch Growl,
  • viel sehr gute Freeware,
  • und “The Unix you know, the Mac you like”.

Mehr fällt mir ad hoc nicht ein und ich hoffe mein Enthusiasmus wird nicht enttäuscht werden.

1 Comment

  1. Posted Mittwoch, 29. Oktober 2008 at 12:09 | Permalink

    Was ist denn bitte an ALT-5 bis ALT-9 ungünstig?

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