Vista – Das Ende

Nachdem mein Vista-Experiment, nach dem Versuch paralell ein Windows XP zu installieren, abrupt beendet wurde, da sich weder das eine noch das andere mehr starten ließen. Nach Neuschreiben lassen des MBR ist Vista zwar wieder gestartet, brachte aber kurz nach Laden des Desktops witzige Bluescreens, was auf geschossene Treiber deutete.

Eigentlich wollte ich nur XP zum Spielen installieren, da Vista hier ca. 10-20% langsamer war und Battlefield auch des Öfteren (also noch häufiger als normal) den Dienst versagte

Zusammenfassend kann ich zu Vista sagen:

  • Speicherlast ist sehr hoch,
  • Bootzeit ist auch sehr lang, wenn nicht aus dem Ruhezustand,
  • Effekte sind nicht so der Hammer (es gibt bessere),
  • Rechtesystem ist schlecht umgesetzt (was nicht gegen das Konzept geht, sondern nur die Umsetzung betrifft),
  • normales Arbeiten geht, wie beim Vorgänger,
  • Installtionen können sehr kompliziert werden, v.a. XAMPP und diverse Spiele, die Administrationsrechte benötigen.

Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Das SP1 mag vielleicht das ein oder andere beheben und die Treiberhersteller werden wohl auch noch den ein oder anderen Treiber rausrücken, allerdings handelt es sich bei Vista keineswegs um einen Quantensprung, sondern eher um einen Schritt in eine vermeintlich richtige Richtung, der dann doch wieder auf dem alten Pfad geendet zu sein scheint.

DirectX10 mag für Spieler vielleicht interessant sein, allerdings gibt es zur Zeit AFAIK nur zwei Spiele, die es ausschließlich unterstützen. Halo3 und noch so eins. Mir vorerst mal egal, weil wenn man eine 8800 GTX, sowie einen Extreme Edition Core2Duo 6800 mit approx. 4GB Ram braucht, muss ich wohl mit meiner 7900GTX und einem 4800+ mit 2GB Ram weiterhin auf XP bleiben, bis ich keine Möglichkeit mehr habe und aufrüsten muss. In diesem Sinne kann man es schon als geschterten Versuch bezeichnen, Vista viel Positives abzugewinnen.

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